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Wander- und Fototipps im Bryce Canyon National Park

Infos und fotoTipps

Infos

Der Bryce Canyon ist eigentlich gar kein Canyon. Es handelt sich hier eher um eine riesige Abbruchkante des Paunsaugunt-Plateaus. Einzigartige Hoodoos ragen hier in die Höhe, farbige Felspyramiden in verschiedenen und faszinierenden Farbschattierungen von weiß, gelb, orange und rot. Sie entstanden durch die Erosionen von Regenwasser, Wind und Schneeschmelze. Die Paiute Indianer sahen in ihnen zu Stein erstarrte böse Menschen. 

1875 kam Ebenezer Bryce in dieses Gebiet, um als Zimmermann an seiner Erschließung mitzuarbeiten. Er bezeichnete es als „a hell of a place to lose a cow“.

 

Der wichtigste Bereich, ein halbkreisförmiger Felskessel, öffnet sich dem Besucher nach Osten hin wie ein natürliches Amphitheater und trägt daher auch diesen Namen.

 

Unbedingt einen Stopp im Visitor Center einlegen!
Der Bryce Canyon ist bekannt für seine Astronomy nights. Sogenannte Darkrangers halten diese an bestimmten Tagen in der Woche für die Besucher ab und informieren über den Sternenhimmel.

 

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Übersichtskarte Amphitheater im Bryce Canyon Nationalpark.

Tierwelt: Deer (Rotwild), Chipmunk (Streifenhörnchen), Steller's Jay (Diademhäher)

Tiere, die ich hier nicht sah:

Rattlesnake (Klapperschlange), Squirrel (Eichhörnchen), Ponghorn (Gabelhornantilope),

Mountain Lion (Puma), Prairie dog (Präriehund)

 

Fototipps

Der Blick über das Amphitheater ist am Sunset Point bei Sonnenaufgang besonders schön, auch

wenn der Name auf das Gegenteil hinweisen könnte. ;) Er ist einer der schönsten Plätze des Bryce

Canyons, um ihn zu genießen. Mein Foto (oben) ist bei Sonnenuntergang am Sunrise Point

entstanden.

Auf keinen Fall sollte man den Bryce Point auslassen, der Blick in die Tiefe ist besonders zum

Sonnenuntergang grandios, wenn das Licht tief steht und dieHoodoos leuchten lässt.

 

Wichtige fotogene Punkte:

- Wallstreet (Teil des Navajo Loop Trails)

- Thors Hammer (nahe Sunset Point)

- Natural Bridge (am Natural Bridge Point)

Wenn du Zeit hast für einen der großartigen Trails (siehe Tipps für Wanderungen), ergeben sich

auf einer solchen Wanderung weitere fantastische Fotomotive!

 

Sternenfotografie und Milchstrasse

Die Nächte auf dem Hochplateau des Bryce Canyon zählen, wenn nicht gerade Vollmond ist, zu den dunkelsten im Südwesten. Daher eignet sich der Bryce hervorragend für die Sternenfotografie.

Die Nächte waren im September schon so eisekalt (unter dem Gefrierpunkt), dass ich darauf verzichtet habe.

Tipps für Wanderungen

Mossy cave trail

Ausgangspunkt: Parkplatz auf der Südseite des Hwy 12 zwischen Milepost

17 und 18, etwas außerhalb des eigentlichen Bryce Canyon.

Traillänge:  2 km (oneway) - leichte Kurzwanderung hin und zurück

Fototipps: Wasserfall, Hoodoos, Höhle

mehr Infos

 

Queens Garden + Navajo loop Trail

Ausgangspunkt: Sunrise Point (2444m)

Endpunkt: Sunset Point (2438m)

Trail:  ca. 3,5 km Queens Garden Trail + Navajo Loop Trail (östl. Teil)

Hm: rauf 170m/runter 180m

Gehzeit: 1-2 Std.

mit dem Bus zurück

Fototipps: Hoodoos, Felsenfenster, Felstore, Tiere

Wichtig: Gutes Schuhwerk und reichlich Wasser mitnehmen

Karte

 

navajoo loop trail + peek-a-boo-loop-trail

Ausgangspunkt: Sunset Point (2438m)

Endpunkt: Bryce Point (2529m)

Trail:  ca. 6 km, Navajo Loop Trail (westl. Teil des Loops) + Peek-a-Boo-Loop-Trail (östl. Teil des Loops)

Hm: rauf 390m/runter 250m

Gehzeit: 2-3 Std.

mit dem Bus zurück

Fototipps: Wallstreet, Hoodoos, Felsenfenster, Felstore, Tiere

Wichtig: Gutes Schuhwerk und reichlich Wasser mitnehmen

Karte

 

Und hier gibt es eine Übersicht aller Trails im Bryce Canyon National Park.

 

Hier geht's zu meinen Reiseberichten zum Bryce Canyon:

Bryce Canyon - Mossy Cave und Queens Garden

Kodachrome Basin und Bryce Canyon

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