Auf dem Höfeweg von Verdins zur Taser Talstation

Vor unserer Haustür verläuft ein Wanderweg, der uns auf den Höfeweg führt. Es ist 9 Uhr am Morgen und über Wiesen und Wege geht es steil bergauf. Es duftet nach Heu und Kräuterwiesen, die Vögel zwitschern wie wild...hier scheint der späte Frühling noch voll im Gange zu sein!

Vorbei geht es am Gasthof Hasenegg (lieben Gruß an die Haasen! ;o) und dann über mehrere Höfe, die jedoch teilweise wegen Ferien geschlossen haben. Das Wetter ist herrlich: sonnig und warm, und die Ausblicke wie immer großartig. Besonders schön sind die Regenbögen, die sich durch die Wiesenbesprengungen ergeben!

Am Hof Vallplatz, dessen Restauration ebenfalls geschlossen hat, platzieren wir uns trotzdem auf den Bänken und breiten unsere eigenen Fressalien auf dem Tisch aus. Direkt vor uns auf dem Zaunpfosten läßt sich plötzlich ein Buchfink nieder und läßt sein typisches Liedchen erklingen: „Kommst du nicht bald, mein lieber Bräutigam?"...

Weiter gehts durch Wald und über Wiesen, vorbei an Distelfaltern, Käfern, Einheimischen und Modellfliegern...bis zur Holzner Säge, an der wir uns entscheiden müssen, ob wir zum Zmailer Hof bergauf oder zur Jägerrast bergab weiter gehen. Wir entscheiden uns für den Zmailer Hof, da es dort leckere Speckknödel geben soll, wenn er denn auf hat. Außerdem muss man sich sein Essen verdienen. Und welch ein Glück, dort herrschen keine Ferien!

Außer Speckknödeln gibt es auch Brennesselknödel in Butter mit Parmesan geschwenkt und mit Salat, wir entscheiden uns für letztere Knödelsorte und haben es nicht bereut...so was von lecker!!! Dazu Johannisbeerschorle, was will man mehr?  Von nun an gehts bergab (aber nur für die Füße, denn ansonsten ist alles prima), bis wir unsere Endstation, die Talstation der Taser Bergbahn, erreichen. Von dort aus fährt uns unser Bustaxi wieder über Schenna nach Verdins zurück.

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